Luzern liegt 55 Kilometer von Zürich entfernt und ist an einem klaren Morgen eine der unmittelbar schönsten Städte Europas. Das Licht auf dem See, die überdachte Holzbrücke, die schneebedeckten Gipfel hinter der Altstadt – es bietet die Schweiz, die sich Besucher vor ihrer Ankunft vorstellen. Es gut zu gestalten erfordert einen Plan, denn die populäre Version von Luzern ist sehr überlaufen, und die beste Version verlangt das Wissen, zu welcher Stunde man wo sein muss.
Die Kapellbrücke wird täglich von Tausenden Besuchern fotografiert. Um halb acht Uhr morgens ist sie völlig still. Das Holzbauwerk stammt aus dem Jahr 1333; der achteckige Wasserturm daneben aus derselben Zeit. Das Morgenlicht kommt aus Osten, über den Vierwaldstättersee, und liegt auf der Brücke und den bemalten Giebeltafeln auf eine Weise, wie es das Mittagslicht schlicht nicht vermag. Für Gäste mit Aufenthalt in Zürich positioniert eine Abfahrt um sieben Uhr das Fahrzeug um acht Uhr in Luzern, mit zwei ungestörten Stunden, bevor die organisierten Reisegruppen einzutreffen beginnen.
Morgen: die Altstadt, bevor die Gruppen kommen
Das Löwendenkmal – Thorvaldsens Skulptur in der Sandsteinwand an der Denkmalstrasse – liegt fünfzehn Gehminuten von der Brücke entfernt. Es ist kleiner, als Fotos vermuten lassen, und aus der Nähe ergreifender. Die Inschrift lautet: «Der Treue und Tapferkeit der Schweizer.» Der nahe gelegene Gletschergarten bietet ein ungewöhnliches geologisches Exponat in einer Stadt, deren Ruf in erster Linie landschaftlich und nicht intellektuell ist.
Die Altstadt selbst – das alte Quartier zu beiden Ufern der Reuss – lohnt langsames Gehen. Die bemalten Fassaden am Hirschenplatz, die Zunfthäuser entlang des Rathausquais, der morgendliche Fischmarkt am Kapellplatz: Diese erlebt man am besten vor zehn Uhr, mit unbeschwerter Zeit statt einer Checkliste. Ein FFGR-Swiss-Chauffeur, der Luzern kennt, positioniert das Fahrzeug an der Einfahrt zur Tiefgarage am Bahnhofplatz und bestätigt die Abholzeit per Nachricht, sodass der Gast ungestört bleibt.
Mittag: das KKL und ein Mittagessen am See
Das Kultur- und Kongresszentrum Luzern – das KKL, entworfen von Jean Nouvel und 1998 vollendet – ist einer der schönsten Konzertsäle Europas. Sein Terrassenrestaurant am See, das Restaurant Frühlingsgarten, serviert das Mittagessen mit ungehindertem Blick über den Vierwaldstättersee zur Halbinsel Bürgenstock. Von Mai bis September empfiehlt sich eine Reservierung.
Für Gäste mit Interesse am Lucerne Festival – das im August und im Frühjahr stattfindet – ist das KKL der zentrale Veranstaltungsort. Das Programm präsentiert in der Regel die führenden Orchester aus Berlin, Wien und London. Ein kombiniertes Programm – Altstadt am Morgen, KKL-Mittagessen, Konzert am Nachmittag – stellt die beste eintägige Nutzung von Luzern dar. FFGR Swiss kann die Fahrzeugabholung vom Untergeschoss des KKL koordinieren, was die Abreise nach einem Abendkonzert ohne Berührung mit dem Fussgängerstrom am See ermöglicht.
Der innere Kreis
Der stille Brief
Einmal im Monat ein kurzer Brief unseres Concierge: neue Reiseziele, Gelegenheiten ausserhalb der Saison und Reiserouten, die wir sonst Stammkunden vorbehalten. Niemals Marketing, niemals Lärm.
Nachmittag: Pilatus oder Bürgenstock
Der Pilatus, erreichbar per Luftseilbahn ab Kriens oder per Zahnradbahn ab Alpnachstad, bietet aus 2'128 Metern einen Panoramablick über sechs Kantone. Aufstieg und Gipfel beanspruchen rund zwei Stunden. Für Gäste, die einen Nachmittag auf Seehöhe bevorzugen, bietet das Bürgenstock Resort – fünfzehn Bootsminuten von Luzerns Schiffstation entfernt – Terrassengastronomie, die historische Standseilbahn hinauf zum Plateau und den Hammetschwand-Lift, Europas schnellsten Aussenlift.
Ein in Zürich ansässiger Gast kann einen Luzern-Tag absolvieren – Altstadt, KKL-Mittagessen, Pilatus-Aufstieg, Rückkehr – und um sieben Uhr abends wieder im Zürcher Hotel oder am Flughafen sein. Die Distanz und die Möglichkeiten machen Luzern zum verlässlich lohnendsten Tagesausflug ab Zürich, den wir anbieten. Wir empfehlen ihn besonders Gästen, die Zürich bereits besucht haben und auf derselben Reise eine andere Schweiz erleben möchten.

